12.02.2026

CSU-Fraktion im Gespräch mit Meta: Schutz vor Fake-Accounts und Desinformation muss oberste Priorität haben

Vertreterinnen und Vertreter der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag haben sich zu einem intensiven Austausch mit Ingrid Dickinson aus dem Meta Cybersecurity Team in Washington, D.C. sowie mit Marie Teresa Weber, bei Meta Leiterin der Abteilung Regulatory Policy für den deutschsprachigen Raum, getroffen. Hintergrund des Gesprächs waren mehrere konkrete Fälle von Fake-Accounts, die trotz klarer Hinweise nur mit großem Aufwand entfernt werden konnten.

Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion:
„Das Internet muss offenbleiben, aber vor allem sicher sein für Kinder und Jugendliche. Zuallererst sind die Plattformbetreiber in der Pflicht, ihre Angebote so zu gestalten, dass Missbrauch, Suchtmechanismen und Täuschung wirksam verhindert werden. Auch eine Klarnamenpflicht darf kein Tabu sein, denn sie bietet zumindest eine Perspektive, der immer weiter zunehmenden Verrohung im Netz gezielt entgegenzuwirken. Unternehmen wie Meta tragen eine enorme Verantwortung für eine sichere und vertrauenswürdige digitale Welt.“

Alexander Flierl, Sprecher der CSU-Fraktion für Verbraucherschutz:
„Instagram, TikTok und viele weitere Plattformen begleiten unseren Alltag, beeinflussen Meinungen und schaffen Räume für Austausch. Wir brauchen diese Plattformen als verlässliche Partner im Kampf gegen Fake News, gezielte Desinformation und den Missbrauch durch manipulierte oder gefälschte Profile. Sie müssen ein sicherer Ort für echte Menschen und echte Inhalte sein. Die Entscheidung von Meta, bestehende Faktencheck-Programme zu beenden, erfüllt mich mit großer Sorge. Denn Wahrheit darf nicht dem Zufall überlassen werden. Verlässliche Informationen sind der Anker in der stürmischen See des digitalen Raums. Ohne sie geraten Vertrauen und demokratischer Diskurs ins Wanken.“
 
12.02.2026, 16:06 Uhr